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UDE: FSE: Linux AG

Geschrieben von: lars

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Da oben steht ja schon alles ;)
Die Fachschaft Systems Engineering und Lehramt Informatik (FSE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) startet eine neue Linux AG für alle Studierende. Es sollen sich die Linux-User und -Interessierten einmal im Monat treffen und austauschen können.
Mehr Infos hier: Forum der Fachschaft System Engineering und Lehramt Informatik

Mark Shuttleworth im Golem Interview

Geschrieben von: lars

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Linux soll hübscher werden, sagt Mark Shuttleworth. Mit seiner Firma Canonical arbeitet er daran, Ubuntu und Linux überhaupt für die Massen attraktiver zu machen. Mit Golem.de sprach er über Vorbilder für den Linux-Desktop und die Kritik an Canonical und Ubuntu.


Video: Mark Shuttleworth – Interview (Teil 1) (6:19)

Video: Mark Shuttleworth – Interview (Teil 2) (6:11)

Insgesamt ein für mich recht interessantes Interview, ich hoffe das Linux mit Ubuntu weiter in der Lage ist große Sprünge zu machen.
Hier gibts den Link zur Lies-Version des Artikels ;)

  1. Eine Komibination von Bildern von Flickr-User Stopped. und skooal, thx! []

Meine unendliche Linux-Geschichte (1)

Geschrieben von: lars

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Ich hab mir mal wieder den Vesuch gestartet dauerhaft auf Linux umzusteigen. Bei diesem Zustand war ich schon ein paar Monate, bin aber leider wegen Photoshop und Energie Management wieder auf Windows zurückgefallen. All das ist aber schon eine Weile her und die verschiedenen Linux Distributionen sind nicht nur gratis. Das freie Betriebssystem ist sicherer, umfangreicher und vor allem transparenter als Windows.

Warum auf Linux umsteigen?
Jeder der sich ein wenig mit freier Software oder openSource Software (Achtung die Begriffe sind nicht gleichbedeutend) beschäftigt hat, ist meistens recht schnell von der Idee Linux begeistert.
Eine Kurze Einführung zum Umstieg von Windows auf Linux gibt es bei Linuxfueralle.de mit den Kapiteln:


3Sat:neues schrieb einst über Linux:

“Die Idee hinter Linux unterscheidet es grundlegend von anderen Betriebssystemen, denn Linux gilt als „frei“ – sein Quellcode ist öffentlich zugänglich und es gibt keine Lizenzgebühren. Der Erfinder Linus Torvalds entwickelte 1992 den Kern des alternativen Betriebssystems und rief die Internet-Gemeinde zur Weiterentwicklung auf – mit Erfolg. Heute gibt es eine Reihe verschiedener Linux-Pakete auf dem Markt, die so genannten Distributionen. Zu den bekanntesten zählen SuSE-Linux, Red Hat- und Ubuntu-Linux.”

Um euch das ein wenig näher zu bringen hier ein Zitat von Mark Shuttleworth dem Gründer von Ubuntu in einem Interview mit Heise von 2006:

“Linux gab mir die Möglichkeit, mit den besten Firmen der Welt zu spielen, ohne Hindernisse zwischen mir und dem Erfolg. Das hat mich zum Milliardär gemacht; dadurch konnte ich in das Weltall fliegen und viele andere wunderbare Dinge tun. Ich möchte etwas zurückgeben – ich möchte dabei helfen, das Spielfeld auch für andere Leute zu ebnen. Und ich glaube, dass im Bereich der Desktop-Betriebssysteme die Messlatte ruhig etwas höher gelegt werden sollte.

Mit der Frage, ob freie und quelloffene Software wirklich von Hobbyisten und Freiwilligen gemacht wird, sprechen Sie einen sehr interessanten Punkt an. Die beste freie Software wird von Leuten in ihrer Freizeit geschrieben, ohne den Druck, der im Geschäftsumfeld herrscht. Sie entwickeln etwas, was sie lieben, hinter dem sie stehen können, zu dem sie eine Beziehung haben. Freizeitentwickler haben die besten Ideen, von ihnen stammen die interessantesten Neuerungen.

Aus der geschäftlichen Perspektive gesehen, ist ein solches Vorgehen jedoch nicht sonderlich produktiv oder effizient. Man neigt dazu, ohne wirklichen Plan eine Menge Ideen auszuprobieren – eine Vielzahl davon funktioniert nicht, zumindest nicht ohne weiteres. Darum hat es auch 30 Jahre gedauert von den ersten Anfängen in der Software-Bewegung bis heute, wo wir fast eine komplette Desktop-Umgebung haben.

Linux-Software wird inzwischen von Zehntausenden festangestellten Profis in vielen Unternehmen entwickelt. Ihre Arbeit ist gut, robust und zuverlässig. Sie verrichten eine Menge Arbeit, die in einem kommerziellen Rahmen gemacht werden muss. Was ich aber spannend finde: Diese Entwickler haben nicht die innovativsten Ideen. Die kommen nach wie vor von Leuten, die nachts vor ihrem Rechner sitzen und denken: “Toll! Das braucht die Welt!”

Weil freie Software oft schon eine hohe Qualität hat, werden viele solcher Ideen als i-Tüpfelchen auf bestehenden Entwicklungen geboren. Nimm zum Beispiel Firefox: Das ist ein sehr guter Browser, vielleicht sogar der beste, den es im Moment gibt. Wenn man eine gute Idee hat, kann man diesen tollen Browser nehmen und ihn relativ leicht noch besser machen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob man als Entwickler in Deutschland, Äthiopien oder China sitzt.

Während also große Unternehmen Riesenmengen an Geld in freie Software pumpen, kommt die wirkliche Innovation nach wie vor von Amateuren, von Leuten, die es aus Liebe tun, die eine Leidenschaft haben.”

All das ist meiner Meinung nach mehr als unterstützenswert und sollte die Zukunft für Software sein (quelloffen für jeden zugänglich und immer am Puls der Zeit) um das potential das wir Menschen haben ein wenig besser auszunutzen.

Meine Suche nach der richtigen Distribution
Diesmal wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe mir diverse Distributionen vorher genau angeschaut. Wenn ich etwas zeit habe schreib ich mal was über die verschiedenen Distributionen. Solange kann ich Wikipedia, Wikipedia, Wikipedia, DistroWatch und DistributionChooser empfehlen. ;)
Teils nur von Live-CD, teils auf USB-Stick und teilweise auch komplett installiert. Folgende Distributionen habe ich mir genauer angeschaut:

Da ich ganz klar Linux-Anfänger bin habe ich bewusst auf die Linux Größen wie Fedora und Debian verzichtet.
Ich bin durch meine frühere Linuxzeit begeisterter KDE-Nutzer gewesen und wollte auch diesmal möglichst bei dieser einstellungsfreudigen Grafikoberfläche bleiben.
Nach langen Hin und Her hatte ich mich im Endeffekt wieder für openSuse 11.1 mit KDE 4.1 entschieden. Aber nach einigen Stunden Tagen habe ich genervt aufgegeben, da mir trotz aller Begeisterung KDE 4.1 noch zu buggy war.
Mal im Ernst wie kann ein Programm das schon das erste Update nach der angeblich stabilen Version 4.0 durchlaufen hat noch so verdammt unbrauchbar sein. :cry:

Mein (trauriger) Zwischenstand
desktop3
desktop2
Wie ihr sehen könnt, konnte ich nicht ganz auf das “Linux-look&feel”3 verzichten und habe mir mithilfe von XWindowsDock, dass ich bei stadt-bremerhaven.de (übrigens ein sehr netter Blog, danke dafür!) gefunden habe, ein recht ordentlichen Startmenuersatz gebastelt.

Ein Ersatz für Linux ist es natürlich nicht.

Aber zu meinem Distributionsproblem aka Desktopumgebungsproblem kommt noch hinzu, dass ich endlich meine Festplatte komplett verschlüsseln möchte. Dazu will ich Truecrypt nutzen, das es mittlerweile sogar erlaubt die Windows Systempartition “am offenen Herzen” (also während sie läuft) zu verschlüsseln. Leider funktioniert das aber nur wenn dem Windows Boot-Loader kein anderer Boot-Loader vorgeschaltet ist.(Bei mir im Moment der GRUB Boot-Loader von openSUSE)

Zwischenresumé
Ich habe jetzt die Wahl entweder nehme ich die ältere (veraltete?) bei weitem nicht so schöne KDE 3er Version zu meinem openSUSE System oder ich warte noch ab bis die neuste KDE 4er Version rauskommt, aber es gibt wohl nichts schlimmeres als bei Linux auf Updates warten, denn die kommen zwar häufig und schnell, aber es gibt immer noch eine bessere Version auf die man warten könnte.
Eine weitere Möglichkeit wäre ein Umstieg auf GNOME, diese Desktop Umgebung wird ebenfalls bei openSUSE unterstützt und könnte beispielsweise so aussehen:
opensuse11-gnome
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Tja, wie die Geschichte weitergeht weiß ich natürlich noch nicht, aber ich freue mich über Entscheidungshilfen, Kritik, Schmähungen, Expertenmeinungen und selbst über “Zur-Kenntnis-genommen”-Einträge in den Kommentaren. :pirate:

  1. Das Bild ist von Flickr-User KobraSoft, thx! []
  2. Wikipedia: “BackTrack beinhaltet Softwaretools, die zum Teil Sicherheitsvorkehrungen umgehen und die nach Inkrafttreten des sogenannten Hackerparagrafen (§ 202c StGB) in Deutschland als Computerprogramm zum Ausspähen von Daten aufgefasst werden. Somit kann bereits der Besitz oder Vertrieb strafbar sein, sofern die Absicht zur illegalen Nutzung nach § 202a StGB oder § 202b StGB besteht.” Also habe ich es mir nicht angeschaut ;) []
  3. Mac OS X ist schließlich auch nur ein kommerzialisiertes copycat von Linux [sic!] []
  4. Das Bild ist von Flickr-User XcBiker, thx! []

Handy: Zukunftsmusik

Geschrieben von: lars

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Ich träume ja schon länger davon ein ordentliches Smartphone mit W-LAN zu besitzen und ärgere mich des öfteren darüber das eben solche so teuer sind wie Netbooks die weit mehr können. Das die beiden Gerätearten bald vereint sein werden ist vermutlich nur noch eine Frage der Zeit. Um dann aber die Bedienbarkeit zu erhalten habe ich mir immer gedacht, dass man ein solches Smartphone einfach auf den Tisch stellt und es einem dann automatisch einen Bildschirm beamerlike flexibel irgendwohin projiziert und auf der anderen Seite eine Tastatur projiziert (und dann mit einer Kamera ausliest welche Tasten man “drückt”).
Die projizierte Tastatur habe ich schon einigemal gesehen und die funktioniert wirklich gut (wenn die Versionen die ich gesehen habe auch viel zu groß waren).
Was ich eben bei Golem gelesen habe, lässt mich hoffen, dass meine Vision vom Smartphone schon früher kommt als erwartet:

Video: 3M Mini-Projektor – Trailer (1:16)

Golem schreibt darüber:

3M zeigt auf der CES in Las Vegas ein neues Mini-Projektor-Design. Die sogenannte MM200-Engine wiegt nur 21 Gramm und kann Bilder in VGA-Auflösung mit einer Diagonale von bis zu 100 Zoll an die Wand projizieren.

  1. Bild ist von Flickr User Jason Nicholls []

Youtube und das Web 2.0

Geschrieben von: lars

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Michael Lee Wesch ist ein Professor an der Kansas State University und untersucht mit seinen Studenten das soziale, interaktive Internet (auch genannt Web 2.0) und dabei besonders die Plattform Youtube.

In diesem sehr schön geschnittenen Vortrag erklärt er das Phänomen Youtube sehr genau und herrlich amüsant. (Allerdings ist meine Empfehlung: Schaut euch die ersten 20min an, der Rest ist dann imo nicht mehr so interessant):

YouTube DirektYoutube

Am 31. Januar 2007 hat er dieses sehr informative Video über Web 2.0 veröffentlicht (allerdings in einer etwas anderen Roh-Fassung, aus der ihr, wenn ihr vom oberen Video die ersten 10min gesehen hättet schon einen Ausschnitt erahnen konntet):

YouTube DirektWeb2.0

Ich finde es einfach extrem spannend wie das Internet und vor allem das sogenannte Web 2.0 unsere Lebensweise (oder zumindest die unserer Generation) komplett umkrempelt.

Als Bonus gibt es ein Musikvideo mit den größten Youtube Stars:

Gib dir den Rest »

  1. Das hübsche Bild ist von Flickr-User Ibuzzo []

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