Gute Musik Vorstellung (3) | Klimawandel

Ich will mal wieder politisches mit Musik verbinden und dieses Mal geht es aus gegebenem Anlass um den Klimawandel.
Ich habe vor kurzem tatsächlich noch Leute getroffen, die geglaubt haben die globale Erwärmung sei nicht von den Menschen verursacht. Dass es solche Leute noch gibt habe ich ab und zu auf Verschwörungstheorie Seiten gelesen, aber das Kommilitonen von mir, denen ich durchaus eine hohe Intelligenz zuschreiben würde zu den sogenannten Klimaskeptikern gehören, hätte ich nicht gedacht. (nebenbei: „Klimaskeptiker“ ist wohl so ziemlich der sinnfreiste Begriff ever.)
Deswegen verweise ich hier noch mal auf die mittlerweile wirklich gute (und als exzellent ausgezeichnete) Wikipedia Seite zur globalen Erwärmung (die durch den Menschen verursachte Veränderung des Klimas) auf der es auch eine Reihe von weiterführenden Links gibt.

Das Lied das ich vorstellen möchte ist der Titelsong zu „a inconvenient truth“ von Davis Guggenheim. Ein Film, der wenn man sich damit abgefunden hat, dass er für das U.S.-amerikanische Publikum gemacht worden ist und ein Al Gore Fanfilm ist, ein wirklich guter Einstieg in das Thema ist. (Wie gesagt etwas populistisch, aber sehr aufrüttelnd).

Das Lied ist dementsprechend  ebenso aufrüttelnd und wenn man den Film zu Ende geschaut hat ist eine Gänsehaut zumindest bei mir garantiert.

Also bitte: „I need to wake up“ von Melissa Etheridge:

[youtube 2lgrLmSSE8A&ap=%2526fmt%3D18 Aufwachen]

Leider werde ich mit diesem Lied meinen eigenen Ansprüchen nicht so ganz gerecht, da ich eigentlich eher unbekannte Musik vorstellen wollte. Dafür gibt es beim nächsten Mal etwas japanisches, das sollten nicht so viele kennen 😉

Nikon D90

Nachdem ich vor etwa einem Monat „die Qual der Wahl noch mal verschoben“ hatte, habe ich mich am Freitag zu einer Entscheidung durchringen können und habe mir eine Nikon D90 gekauft:

(Das Bild ist von Flickr User buglugs, danke!)

Zum Body habe ich mir das Nikkor 18-105 mm Objektiv gekauft (welches auch oben im Bild zu sehen ist), außerdem eine 8 GB extreme III SD-Speicherkarte, sowie ein UV-Filter für das Objektiv.
Gekauft habe ich die Kamera und das Zubehör dank der guten Beratung bei Foto-Frankenberg.

Es sind also in nächster Zeit hübsche Bilder zu erwarten. Mir fehlt allerdings noch eine geeignete Kameratasche und die Übung mit der Kamera bis es wirklich los gehen kann, aber mein erster Eindruck ist sehr positiv. Die Bilder sind einfach überwältigend gut.
In nächster Zeit werdet ihr dann etwas mehr über die Erfahrungen lesen, die ich mit dieser Kamera hoffentlich machen werde.

Ihr habt sicherlich gemerkt, dass hier in der letzten Woche nicht viel los war (was leider an meinem momentan etwas zeitaufwändigen Studium liegt 😉 ), aber ich gehe davon aus, dass ich in nächster Zeit wieder etwas mehr zum bloggen komme.

Studiengebühren

Während hier an der Uni (Duisburg-Essen) auf jeden neuem Buch, an jeder dritten Veranstaltung und auf jedem neuem PC steht: „Finanziert durch Studiengebühren“, steht mittlerweile bei Tagesschau.de, dass die Studiengebühren in Deutschland schon im Einführungsjahr 2006 mindestens 19.000 Menschen vom Studieren abgehalten haben. 19.000 Studenten weniger und dass obwohl es 63.000 mehr Studienberechtigte gab.
Ein Skandal sollte man meinen, doch wenn man Ulla Burchardt von der SPD glauben darf dann hat die CDU diese Studie bewusst unter Verschluss gehalten womit dann in meinen Augen der Skandal perfekt ist.

In Zeiten in denen die Politik mal eben 480.000.000.000 € an Sicherheiten raushaut (bin ja mal gespannt wie alles den Bach runtergeht, wenn die Banken dann wirklich ein Viertel davon benötigen) und im gleichen Jahr etliche Milliarden Soforthilfe schon ausgegeben haben, in diesem Jahr wird die BRD max 10 Milliarden € für die Bildung ausgeben (ca. 5% des BIP) und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Länder.

Mein persönliches Highlight war dann das ausgerechnet eine Beraterfirma (McKinsey) der Regierung geraten hat doch bitte in den nächsten 12 Jahren auch 500 Milliarden für die Bildung zu investieren.

„Der Unterschied zwischen der Finanzkrise und der Bildungskrise ist nur, dass die eine plötzlich über uns hereinbricht, die andere aber schleichend voranschreitet“

Das Bild oben ist vom ASTA Oldenburg